“Gruppenausstellung in der Galerie in der Kernstrasse

Kernstraße 39 / 90429 Nürnberg (U1/Gostenhof)
geöffnet Mittwoch und Donnerstag 19.00 bis 21.00
Freitag und Samstag nach Programm
und nach telefonischer Vereinbarung unter 0911-3943292

Ein elektronisches Konzert im Auto, sprechende Röcke, fahrbare Stereostaubsauger und ein begehbares vanGogh-Gemälde: Vom 01. bis zum 23. August 2009 verwandelt der Münchener Künstler Klaus Erich Dietl (Kurator) zusammen mit dem Nürnberger Galeristen Harald Felker dessen Galerie in der Kernstrasse (auf non-profit-Basis) in ein künstlerisch-subversives Experimentierfeld. 33 junge KünstlerInnen aus dem In- und Ausland sind eingeladen, die sympathische Wohnzimmergalerie zu bespielen. Im wöchentlichen Wechsel wird bei freiem Eintritt eine bunte Mischung aus Aktionen, Performances, Lesungen, Konzerten, Skulpturen, Objekten, Malerei und Videos geboten.
Ein Mini-Laden-Eck bietet interessierten BesucherInnen über den gesamten Ausstellungszeitraum die Möglichkeit, ausgewählte Unikate (z. B. „happy end“, eine gestrickte Bombe aus Videotape), Kleiderkollagen, Hörspiele, Malerei und Grafik oder Videoarbeiten der beteiligten KünstlerInnen zu erwerben.

PROGRAMM

Samstag, 01. August bis Donnerstag, 06. August 2009

Die Gruppenausstellung wird am Samstag, den 01. August um 18.00 vom Münchner Aktionskünstler Fabian Vogl eröffnet. Er bindet die Galerie in das umliegende Straßenbild mit ein. Dazu fädelt er frei nach dem Motto „Ich nehme eine Linie und führe sie spazieren“ (Paul Klee) ein kilometerlanges Absperrband durch Verkehrsschilder, Absperrzäune oder die umliegende Bepflanzung in der Kernstrasse.
Im Anschluss daran bringt die Münchner Performancekünstlerin und Do-It-Yourself-Modemacherin Stephanie Müller (rag*treasure) zusammen mit Klaus Erich Dietl die Performance „Morbus Cunst: Krankheiten am laufenden Band und der Versuch ihrer Heilung“ zur Aufführung (schon ab 14.00).
Höhepunkt des Eröffnungsabends um 19.30 ist ein experimentelles Konzert von beißpony (Laura Theis und Stephanie Müller): Hier wird Stephanie Müllers Nähmaschine zum Instrument, daneben wird mit verstärkter Schreibmaschine, Farbsprenkler, Schlagzeug, E-Piano und Laser-Sound-Pistole musiziert, szenisch begleitet von einer Tanzperformance mit Kostümen, einem fahrbaren Stereostaubsauger und einem sprechenden Rock von rag*treasure.
(weitere Künstler: Justine Maxelon, Tanz; Florian Oberhansl, Zeichnungen, Klavier und Gesang; Benno Zehetmair, elektronische Soundexperimente; Tina Täsch und Mirjam Stutzmann, Performance)

Am Sonntag, den 02. August lädt die Galerie ab 11.00 zum Brunch und anschließendem Mini-Kino. Gezeigt werden Videoarbeiten von Anna McCarthy (Glasgow: A True & Lovestory), Videos des Elektro-Noise-Künstlers rumpeln (i.e. Anton Kaun; Musikvideos für Lali Puna und Ms John Soda), Filmarbeiten von Matthias Weinzierl, Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des Bayerischen Flüchtlingsrats und Gründer des Münchner Bodensatz-Verlags und Veronika Dimke (Angst hab ich keine – Regina Kiwanuka): „Regina Kiwanuka ist eine vom ugandischen Geheimdienst gesuchte Exiloppositionelle. Sie hat den deutschen Behörden ihre wahre Identität verheimlicht bis in Uganda das Mehrparteiensystem wieder eingeführt wurde. Als Tochter des ermordeten Premierminister Benedikto Kiwanuka will sie ihre Familie nicht in Gefahr bringen.“ (Veronika Dimke) Im Zusammenhang mit diesem Film möchten wir ausdrücklich auf das Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte perspektive am 30. September 2009 hinweisen (http://www.humanrightsfilmfestival.org)”

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