Poster G-Reihe klein

“Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Sozialwissenschaftlichen und Philosophischen Fakultät richten vom 12.01. bis 08.02.2011 eine Veranstaltungsreihe zu den Themen Grenzen – Geschlecht – Gleichstellung – Gewalt aus.

Bereits in den vergangenen Jahren gab es Veranstaltungsreihen, die sich mit Gewalt gegen Frauen und Transgender auseinandersetzten. Das Thema sexuelle Gewalt gegen Frauen ist zwar kein Tabuthema mehr, fristet jedoch in der öffentlichen Debatte ein Schattendasein. Auch die Universität ist nicht frei davon. Ein Blick auf die Göttinger Realität macht das sehr deutlich. Mindestens jede 3. Frau und jeder 7. Mann ist betroffen. Gewalt tritt in den unterschiedlichsten Formen auf, wie etwa Sexismus, Rassismus, Ableismus oder Transphobie.

Die Veranstaltungsreihe 2011 will auf der Grundlage dieses Themenkomplexes den Fokus über den universitären Kontext hinaus erweitern und Aspekte des Ineinandergreifens von Geschlechterstereotypen und Gewalt beleuchten, sensibilisieren, sowie Handlungsoptionen für den konkreten Umgang damit aufzeigen. Die Veranstaltungsreihe will das Hinsehen und Handeln erleichtern.”

“Am 27.01.2011 – 19 Uhr im ZHG 002 Film und Diskussion mit der Filmemacherin: „Angst hab ich keine“
Regiesseur*in: Veronika Dimke
50min., deutsch/englisch mit deutschen Untertiteln. Ein Filmportrait über die Exiloppositionelle Regina Kiwanuka, die nun schon seit 10 Jahren um ein Bleiberecht in Deutschland kämpft. Wegen ihres politischen Engagements für Flüchtlingsrechte und gegen den tabuisierten Missbrauch von Frauen in einigen Flüchtlingsheimen ist sie den bayerischen Behörden ein Dorn im Auge. Dass die Tochter des ersten demokratischen Premierministers von Uganda – Benedicto Kiwanuka – der ermordet wurde, in ihrem Heimatland Uganda als Terrorist*in verfolgt wird, scheint kein Hinderungsgrund zu sein, sie abzuschieben. Es stellt sich die Frage, ob Integrationsbereitschaft heißt, sich stillschweigend alles gefallen zu lassen.

Die Regiesseur*in Veronika Dimke steht nach dem Film zu einem Gespräch über Queerfeminismus innerhalb der Antirassistischen Bewegung und Mehrfachunterdrückung (triple Oppression) zurVerfügung.”

Allgemein

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