„Zwei Jahre lang begleitete die Münchner Künstlerin Veronika Dimke die Politikerin und Menschenrechtsaktivistin Regina Kiwanuka. Dabei entstand das einfühlsame Porträt einer starken, engagierten Frau, die seit Jahren von Nürnberg aus sowohl für die Demokratisierung in Uganda als auch für eine menschengerechtere Asylpolitik in Deutschland kämpft.

 Ihre Schwerpunktthemen sind der Kampf gegen sexualisierte Gewalt und für die Schließung von Flüchtlingsheimen, die eigene politische Verfolgung und die ihrer Kollegen in Uganda und der Kampf um ein Bleiberecht von Menschen in Not. Wie wichtig ein solches Bleiberecht ist, weiß Regina Kiwanuka aus eigener Erfahrung: Im Mai 2009 erhielt sie ihren dritten Abschiebebescheid. Freunde fürchten um ihr Leben, wenn der Bescheid umgesetzt werden sollte.

 Veronika Dimke arbeitet ohne Kommentierung und macht trotzdem deutlich, welche direkten Auswirkungen die deutschen Asylgesetze auf den einzelnen Menschen haben, welcher Willkür er ausgesetzt ist und wie wenig der gr&oml;ßte Teil der deutschen Öffentlichkeit über die Situation der Flüchtlinge weiß. Der Film zeigt aber auch, dass es in Deutschland mutige Menschen gibt, die nicht müde werden, auf diese Missstände aufmerksam zu machen.“

 (Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte, 2009)

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