Angst hab ich keine

Stimmen aus dem bayerischen Asyl

Filmreihe in vier Teilen, 2008

Regie, Redaktion, Schnitt, Produktion Veronika Dimke

Kamera Jule Katinka Cramer, Tassilo Letzel, Veronika Dimke

Ton / Redaktionelle Mitarbeit Dominik Lindner

Mischung Guido Hieronymus

Trailer:

  • Elvisa Bakić (2011, 9’53”, deutsch) “Und Angst hab ich keine” entgegnet Elvisa Bakić, wenn ihre Freund*Innen vor zu lauter Kritik warnen. “Mir ist das egal, die schieben mich sowieso ab.” Doch diesmal hatte sie nicht Recht.
    Elvisa Bakić (2011, 9’53”, deutsch) “Und Angst hab ich keine” entgegnet Elvisa Bakić, wenn ihre Freund*Innen vor zu lauter Kritik warnen. “Mir ist das egal, die schieben mich sowieso ab.” Doch diesmal hatte sie nicht Recht.
  • Mustafa Fayad (2011, 5’40” deutsch) “Ich war in der Firma MPG 13 Jahre lang und als ich kein Arbeitslosengeld mehr bekam, bin ich ins Asylheim gekommen.” Wir trauern um Mustafa, der inzwischen verstorben ist.
    Mustafa Fayad (2011, 5’40” deutsch) “Ich war in der Firma MPG 13 Jahre lang und als ich kein Arbeitslosengeld mehr bekam, bin ich ins Asylheim gekommen.” Wir trauern um Mustafa, der inzwischen verstorben ist.
  • 2011, 14’47”, deutsch / englisch: “Wir sind Menschen und keine Tiere. Egal wo wir hingehen, behandeln uns die Menschen wir Tiere, wegen der Farbe oder weil wir Ausländer sind.”
    2011, 14’47”, deutsch / englisch: “Wir sind Menschen und keine Tiere. Egal wo wir hingehen, behandeln uns die Menschen wir Tiere, wegen der Farbe oder weil wir Ausländer sind.”
  • 2009, 50′, deutsch / englisch, Untertitel deutsch, französisch, englisch: “Deutschland sagt wir sind Wirtschaftsflüchtlinge. Wir sind keine Wirtschaftsflüchtlinge und wenn wir sind so, sind wir so – Na und!”
    2009, 50′, deutsch / englisch, Untertitel deutsch, französisch, englisch: “Deutschland sagt wir sind Wirtschaftsflüchtlinge. Wir sind keine Wirtschaftsflüchtlinge und wenn wir sind so, sind wir so – Na und!”

Pressestimmen:

“Zwei Jahre lang begleitete die Münchner Künstlerin Veronika Dimke die Politikerin und Menschenrechtsaktivistin Regina Kiwanuka. Dabei entstand das einfühlsame Porträt einer starken, engagierten Frau, die seit Jahren von Nürnberg aus sowohl für die Demokratisierung in Uganda als auch für eine menschengerechtere Asylpolitik in Deutschland kämpft.

Ihre Schwerpunktthemen sind der Kampf gegen sexualisierte Gewalt und für die Schließung von Flüchtlingsheimen, die eigene politische Verfolgung und die ihrer Kollegen in Uganda und der Kampf um ein Bleiberecht von Menschen in Not. Wie wichtig ein solches Bleiberecht ist, weiß Regina Kiwanuka aus eigener Erfahrung: Im Mai 2009 erhielt sie ihren dritten Abschiebebescheid. Freunde fürchten um ihr Leben, wenn der Bescheid umgesetzt werden sollte.

Veronika Dimke arbeitet ohne Kommentierung und macht trotzdem deutlich, welche direkten Auswirkungen die deutschen Asylgesetze auf den einzelnen Menschen haben, welcher Willkür er ausgesetzt ist und wie wenig der gr&oml;ßte Teil der deutschen Öffentlichkeit über die Situation der Flüchtlinge weiß. Der Film zeigt aber auch, dass es in Deutschland mutige Menschen gibt, die nicht müde werden, auf diese Missstände aufmerksam zu machen.”

(Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte, 2009)

“Die Kinogäste finden “Angst hab ich keine” einfach lebensnah, sachlich und informativ. Veronika Dimke hat durch die Regie dem Film “Angst hab ich keine” spürbar seinen Stempel aufgedrückt. Von Veronika Dimke kommt das Drehbuch zu diesem Film. Fans von Dokumentarfilm kommen in dem Film während der 50 Filmminuten voll auf ihre Kosten. Der 2009 gedrehte Film kommt aus Deutschland.”

(ikdb.de)

“Das Filmporträt über die Exiloppositionelle und Menschenrechtsaktivistin aus Uganda und die anschließende Diskussion mit der Regisseur*in Veronika Dimke bescherte den Teilnehmer_innen einen interessanten und aufschlussreichen Abend.

[…]Das Schicksal dieser mutigen Frau hat die rund 70 Zuschauer_innen sehr beeindruckt und bewegt. Der Film machte die zentralen Forderungen der Flüchtlingsbewegung deutlich: Schluss mit Rassismus, Schluss mit der Residenzpflicht und Schluss mit Diskriminierung und sexuellem Missbrauch in den Flüchtlingslagern.”

(passauer buendnis fuer die rechte der fluechtlinge)